Wir mussten auch lernen, wie man sich verhalten muss, wenn wir Justus sehen. Tipps haben wir von dem Herrn aus der Fockenbachmühle bekommen. Grundsätzlich: Justus ist jetzt wieder ein wildes Tier. Er verhält sich also wie ein Fuchs oder Wolf der im Wald ist. Er wird uns nicht mehr kennen und traut keinem Menschen mehr.
Wie verhalte ich mich?
1. Merken, WANN un WO man ihn gesehen hat.
2. Den Hund unter KEINEN umständen RUFEN oder VERFOLGEN.
3. Futterstelle einrichten (insofern das nicht im Wald war!)
4. Ruth oder Jens anrufen – siehe rechts.
Justus beisst und bellt nicht! Justus mag andere Hunde und ist sehr verträglich. Wenn er ihren Hund verfolgt oder mit ihm spielt, spielen lassen und ggf. versuchen am Geschirr zu packen.
Wenn sich Justus vor Angst auf den Boden legt, kann man ihn am Geschirr packen. Falls Justus kein Geschirr mehr an hat, an der Stelle stehen bleiben und versuchen ihn (ohne Gewalt) am Boden zu halten und uns dann anrufen, wir kommen dann mit neuem Geschirr und einer Leine.
Futterstellen einrichten, wie geht das?
Eine Futterstelle sollte mit Sand oder Mehl kenntlich gemacht werden, damit man sieht ob man nicht einen Marder, Wildschweine oder andere Tiere füttert. Das Futter in die Mitte der Stelle legen. Dies kann Trockenfutter sein oder Fleischwurst.
Wichtig! Bitte keine Futterstelle direkt im Wald anlegen! Wir kriegen sonst richtig Ärger mit den Förstern in der Umgebung. Die wollen das nicht.
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